2.50
Hdl Handle:
http://hdl.handle.net/10033/621160
Title:
Der zlog-Wert als Basis für die Standardisierung von Laborwerten
Authors:
Hoffmann, Georg; Klawonn, Frank; Lichtinghagen, Ralf; Orth, Matthias
Abstract:
Zusammenfassung Hintergrund Im Zuge des deutschen E-Health-Gesetzes von 2016 wurde die DGKL aufgefordert, Vorschläge für die standardisierte Speicherung und Übermittlung von Labordaten zu erarbeiten. Wir schlagen dafür die in der Statistik weit verbreitete z-Transformation vor. Methoden Man erhält mit diesem Verfahren einen Relativwert, der angibt, um wie viele Standardabweichungen ein Messwert vom Mittelwert des Referenzkollektivs abweicht. Anhand realer Daten belegen wir die Annahme, dass die Werte gesunder Referenzpersonen durch logarithmische Transformation einer Normalverteilung angenähert werden können. Ergebnisse Kennt man somit die Unter- und Obergrenze UG und OG des Referenzintervalls, so kann man jedes Laborergebnis mit folgender Gleichung transformieren: Der zlog-Wert ist leicht interpretierbar: Sein Referenzintervall liegt methodenunabhängig stets zwischen –1,96 und +1,96; stark erniedrigte oder erhöhte Laborergebnisse führen zu zlog-Werten um –5 bzw. +5. Für eine intuitive Befunddarstellung kann man zlog-Werte auch in eine kontinuierliche Farbskala, z. B. von Blau über Weiß bis Orange umrechnen. Mithilfe der Umkehrfunktion lässt sich aus dem zlog-Wert auch das theoretische Resultat einer Messmethode mit einem anderen Referenzintervall berechnen: Schlussfolgerung Unser Standardisierungsvorschlag ist ein leicht realisierbarer und effektiver Beitrag zur Verbesserung der Datenqualität und Patientensicherheit im Rahmen des E-Health-Gesetzes. Es wird gefordert, dass alle Labore künftig zusätzlich zum Originalwert den zlog-Wert zur Verfügung stellen und dass in die Protokolle für die elektronische Labordatenübertragung (HL7, LDT) ein eigenes Feld für diesen zusätzlichen Wert eingefügt wird.
Affiliation:
Helmholtz-Zentrum für Infektionsforshung GmbH, Inhoffenstr. 7, 38124 Braunschweig, Germany.
Citation:
Der zlog-Wert als Basis für die Standardisierung von Laborwerten 2017, 41 (1) LaboratoriumsMedizin
Journal:
LaboratoriumsMedizin
Issue Date:
1-Jan-2017
URI:
http://hdl.handle.net/10033/621160
DOI:
10.1515/labmed-2016-0087
Additional Links:
http://www.degruyter.com/view/j/labm.2017.41.issue-1/labmed-2016-0087/labmed-2016-0087.xml
Type:
Article
ISSN:
1439-0477; 0342-3026
Appears in Collections:
publications of the research group cellular proteom research (CPRO)

Full metadata record

DC FieldValue Language
dc.contributor.authorHoffmann, Georgen
dc.contributor.authorKlawonn, Franken
dc.contributor.authorLichtinghagen, Ralfen
dc.contributor.authorOrth, Matthiasen
dc.date.accessioned2017-11-06T12:45:00Z-
dc.date.available2017-11-06T12:45:00Z-
dc.date.issued2017-01-01-
dc.identifier.citationDer zlog-Wert als Basis für die Standardisierung von Laborwerten 2017, 41 (1) LaboratoriumsMedizinen
dc.identifier.issn1439-0477-
dc.identifier.issn0342-3026-
dc.identifier.doi10.1515/labmed-2016-0087-
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/10033/621160-
dc.description.abstractZusammenfassung Hintergrund Im Zuge des deutschen E-Health-Gesetzes von 2016 wurde die DGKL aufgefordert, Vorschläge für die standardisierte Speicherung und Übermittlung von Labordaten zu erarbeiten. Wir schlagen dafür die in der Statistik weit verbreitete z-Transformation vor. Methoden Man erhält mit diesem Verfahren einen Relativwert, der angibt, um wie viele Standardabweichungen ein Messwert vom Mittelwert des Referenzkollektivs abweicht. Anhand realer Daten belegen wir die Annahme, dass die Werte gesunder Referenzpersonen durch logarithmische Transformation einer Normalverteilung angenähert werden können. Ergebnisse Kennt man somit die Unter- und Obergrenze UG und OG des Referenzintervalls, so kann man jedes Laborergebnis mit folgender Gleichung transformieren: Der zlog-Wert ist leicht interpretierbar: Sein Referenzintervall liegt methodenunabhängig stets zwischen –1,96 und +1,96; stark erniedrigte oder erhöhte Laborergebnisse führen zu zlog-Werten um –5 bzw. +5. Für eine intuitive Befunddarstellung kann man zlog-Werte auch in eine kontinuierliche Farbskala, z. B. von Blau über Weiß bis Orange umrechnen. Mithilfe der Umkehrfunktion lässt sich aus dem zlog-Wert auch das theoretische Resultat einer Messmethode mit einem anderen Referenzintervall berechnen: Schlussfolgerung Unser Standardisierungsvorschlag ist ein leicht realisierbarer und effektiver Beitrag zur Verbesserung der Datenqualität und Patientensicherheit im Rahmen des E-Health-Gesetzes. Es wird gefordert, dass alle Labore künftig zusätzlich zum Originalwert den zlog-Wert zur Verfügung stellen und dass in die Protokolle für die elektronische Labordatenübertragung (HL7, LDT) ein eigenes Feld für diesen zusätzlichen Wert eingefügt wird.en
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dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/*
dc.titleDer zlog-Wert als Basis für die Standardisierung von Laborwerten-
dc.typeArticleen
dc.contributor.departmentHelmholtz-Zentrum für Infektionsforshung GmbH, Inhoffenstr. 7, 38124 Braunschweig, Germany.en
dc.identifier.journalLaboratoriumsMedizinen
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